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<title>Warnung</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Warnung</span></h1>
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<p>Eine <b>Warnung</b> ist die <a href="Vorhersage" class="mw-redirect" title="Vorhersage">Vorhersage</a> eines möglichen kommenden <a href="Schaden" title="Schaden">Schadens</a>, der aber noch unterbunden oder gelindert werden könnte. Sie lenkt die <a href="Aufmerksamkeit" title="Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> auf eine drohende <a href="Gefahr" title="Gefahr">Gefahr</a>.
</p><p>Typische Signalworte der Warnung sind neben <i>Warnung!</i> auch <i>Vorsicht!</i>, <i>Achtung!</i> (amtliche Abkürzung <i>Achtg.</i>) oder veraltet <i><a href="Obacht" class="mw-redirect" title="Obacht">Obacht</a>!</i>, für Bewegungen speziell auch <i>Halt!</i> und <i>Stopp!</i>
</p><p>Der Rückruf einer Warnung ist die <i>Entwarnung</i>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_und_Etymologie">Geschichte und Etymologie</h2></div>
<p>Das Wort stammt aus der germanischen Wortgruppe um <i>wahren</i> (althochdeutsch: <i>warnunga</i>) und meint im Verb eigentlich <i>sich vorsehen</i>. <i><a href="Verwarnung" class="mw-disambig" title="Verwarnung">Verwarnung</a></i> ist erst ab dem 16. Jahrhundert belegt.
</p><p>Warnungen gab es bei belegter 35.000-jähriger Bildsprache wohl schon früh. Z.&nbsp;B. warnten um 1000 v. Chr. neuassyrische Herrscher potenzielle Angreifer am Palast von <a href="Ninive" title="Ninive">Ninive</a> mit Bildern brutaler Kampfszenen. Daneben gab und gibt es schriftliche Warnungen, z.&nbsp;B. Inschriften an Pharaonengräbern, die vor Störung der Totenruhe warnten. Um sie empfangen zu können, muss der Rezipient lesen können und die verwendete(n) Vokabel(n) kennen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Differenzierung">Differenzierung</h2></div>

<p>Das Warnen vor Gefahren und die dazu erforderlichen Fähigkeiten sind elementarer Bestandteil der <a href="Kommunikation" title="Kommunikation">Kommunikation</a> von Lebewesen. Warnungen werden durch Verhalten (z.&nbsp;B. <a href="Drohung" title="Drohung">Droh</a><a href="Gestik" title="Gestik">gebärden</a>), Laute (Warnschrei – z.&nbsp;B. bei Vögeln<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>), optische Reize (Farben, Form) oder Botenstoffe (<a href="Pheromone" class="mw-redirect" title="Pheromone">Pheromone</a>) übermittelt. Die jeweiligen Kommunikationskanäle gleichen oft denen für sexuelle Lockreize.
</p><p>Von der <i><a href="Drohung" title="Drohung">Drohung</a></i> unterscheidet sich die Warnung dadurch, dass der Warnende sich keinen unmittelbaren Einfluss auf den Eintritt des Schadens zuschreibt. Im Gegensatz zu einer Ankündigung hat der Gewarnte (noch) die Möglichkeit, durch eigenes Handeln oder Unterlassen den Schaden abzuwenden oder die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts zu mindern. Eine Warnung möchte eine Verhaltensänderung bewirken.
</p>

<p>Um ihren Zweck erfüllen zu können, müssen Warnungen verständlich sein.
</p><p>In der Evolution haben sich für Warnsignale bevorzugte Schemata herausgebildet:
</p>
<ul><li>Für optische Warnreize eine kontrastreiche, auffällige Farbgebung, die sich vom Umgebungshintergrund gut absetzt (z.&nbsp;B. die von den <a href="Wespen" class="mw-redirect" title="Wespen">Wespen</a> bekannte Kombination Schwarz-Gelb, die auch für Warntafeln verwendet wird); <i>siehe</i> <a href="Warnfarbe" title="Warnfarbe">Warnfarben</a></li>
<li>Für akustische Signale Lautstärke und prägnantes Frequenzbild</li>
<li>Warn<a href="Verhalten_(Biologie)" title="Verhalten (Biologie)">verhalten</a> basiert sowohl auf Droh- und Imponiergestik als auch auf Angriffs- oder Fluchtreflexen. Botenstoffe lösen starke, unmittelbare Reizungen aus.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Systeminterne_Warnungen">Systeminterne Warnungen</h2></div>
<p>Man kann <a href="Hunger" title="Hunger">Hunger</a>, <a href="Durst" title="Durst">Durst</a>, <a href="M%C3%BCdigkeit" title="Müdigkeit">Müdigkeit</a>, Juckreiz oder <a href="Schmerz" title="Schmerz">Schmerz</a> als interne Warnungen eines Organismus vor drohenden Beeinträchtigungen betrachten.
</p><p>In der Datenverarbeitung werden solche Mechanismen kopiert, also Warnungen intern gesammelt, und erst in der <a href="Benutzerschnittstelle" title="Benutzerschnittstelle">Benutzerschnittstelle</a> in „Kommunikation“ des Systems mit dem Menschen umformuliert (Betriebssystemwarnungen, Virenwarnungen usw.)
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Warnung_in_der_menschlichen_Kommunikation">Warnung in der menschlichen Kommunikation</h2></div>

<p>Um eine Verhaltensänderung zu erreichen, muss eine Warnung
</p>
<ul><li>verlautbart werden,</li>
<li>dem Empfänger der Warnung zugehen und</li>
<li>von diesem verstanden werden.</li></ul>
<p>Die Verlautbarung kann durch Lautsignale, <a href="Piktogramm" title="Piktogramm">Piktogramme</a>, <a href="Ideogramm" class="mw-redirect" title="Ideogramm">Ideogramme</a>, <a href="Schriftzeichen" title="Schriftzeichen">Schriftzeichen</a> und sonstige optische Signale erfolgen. Ebenfalls denkbar sind Warnungen, die über das Ansprechen anderer Sinne (Geruchssinn, Geschmackssinn, Spürsinn) mitgeteilt werden.
Warnungen, die sich an einen unbestimmten Personenkreis richten, sollten zwecks möglichst hohem „Wirkungsgrad“ so gestaltet sein, dass sie alters- und sprachunabhängig verstanden werden.
</p><p>Dazu kann man sich des evolutionär herausgebildeten Repertoires an Warnsignalen bedienen (grelle, kontrastierende <a href="Warnfarbe" title="Warnfarbe">Warnfarben</a>, <a href="Blaulicht" class="mw-redirect" title="Blaulicht">Blaulicht</a>, <a href="Martinshorn" class="mw-redirect" title="Martinshorn">Martinshorn</a>, <a href="Sirene_(Ger%C3%A4t)" title="Sirene (Gerät)">Sirenen</a>, <a href="Bitterstoff" title="Bitterstoff">Bitterstoffe</a> in Shampoo und Spiritus, <a href="Schulterpolster" title="Schulterpolster">Schulterpolster</a> und <a href="Rudelbildung" title="Rudelbildung">Rudelbildung</a>), wodurch die Botschaft unmittelbare Reaktionen auslösen kann. Auch Piktogramme werden auf Grund ihrer vereinfachten bildlichen Darstellung von den meisten Menschen sofort verstanden. Manchmal braucht der Rezipient ein bestimmtes Erfahrungswissen, um eine Warnung verstehen zu können.
</p><p>Ideogramme ermöglichen wegen ihrer Abstraktheit eine höhere Bandbreite an mitteilungsfähigen Inhalten. Sie sind aber nicht unmittelbar verständlich, sondern müssen gedeutet oder gelernt werden. Soweit Ideogramme durch Tradition, Kultur oder Erziehung verankert sind, geschieht dieser Prozess mühelos. Ihr Nachteil besteht in ihrer Kulturabhängigkeit.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Besondere_Warnsignale">Besondere Warnsignale</h3></div>

<p>Je nach <a href="Gefahr" title="Gefahr">Gefahrenart</a> sind unterschiedliche <a href="Warnsignal" title="Warnsignal">Signale</a> üblich (<a href="Alarm" title="Alarm">Alarme</a>): <a href="Signallampe" title="Signallampe">Licht-</a>, <a href="Schallzeichen" title="Schallzeichen">Schall-</a> und <a href="Rauchzeichen" title="Rauchzeichen">Rauchzeichen</a>, <a href="Flagge" title="Flagge">Flaggenzeichen</a>, optische Signale (z.&nbsp;B. <a href="Verkehrszeichen" title="Verkehrszeichen">Verkehrszeichen</a> nach <a href="Bildtafel_der_Verkehrszeichen_in_Deutschland#Gefahrzeichen" class="mw-redirect" title="Bildtafel der Verkehrszeichen in Deutschland">§ 40 StVO</a>, <a href="Eisenbahnsignal" title="Eisenbahnsignal">Eisenbahnsignale</a>), <a href="Gestik" title="Gestik">Gesten</a>, auch besondere Rufe (<a href="Interjektion" title="Interjektion">Interjektionen</a>): <i>Achtung</i>, <i>Obacht</i>, in der <a href="Schifffahrt" title="Schifffahrt">Schifffahrt</a> <i>Wahrschau</i>. Bevor <a href="Polizeivollzugsbeamter" title="Polizeivollzugsbeamter">Polizeivollzugsbeamte</a> von der <a href="Schu%C3%9Fwaffengebrauch" class="mw-redirect" title="Schußwaffengebrauch">Schusswaffe Gebrauch</a> machen dürfen, sind sie grundsätzlich verpflichtet, einen <a href="Warnschuss" title="Warnschuss">Warnschuss</a> abzugeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Regelungen_über_die_Signalwörter"><span id="Regelungen_.C3.BCber_die_Signalw.C3.B6rter"></span>Regelungen über die Signalwörter</h3></div>
<p><span id="Signalwort_Warnung"></span><span id="Signalwort_Achtung"></span>
In der schriftlichen Kommunikation (z.&nbsp;B. Gebrauchsanleitungen) werden die Signalwörter ‚Gefahr‘ ‚Warnung‘ und ‚Vorsicht‘ eingesetzt, um die Aufmerksamkeit des Lesers auf eine bestimmte Textstelle zu lenken. Die Norm für das Erstellen von Gebrauchsanleitungen <a href="EN_82079-1" class="mw-redirect" title="EN 82079-1">EN 82079-1</a> verweist, bezgl. der Definition von Signalwörtern, auf die ISO 3864-1.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Wort ‚Achtung‘ erscheint teilweise noch als Signalwort. ‚Achtung‘ und ‚Hinweis‘ sind keine Signalwörter im Sinne der Normen, da Signalwörter ausschließlich für eine <a href="Gef%C3%A4hrdung" title="Gefährdung">Gefährdung</a> von Mensch, Tier und Umwelt genutzt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Signalwörter_(gemäß_ISO_3864-2_(analog_ANSI_Z535))"><span id="Signalw.C3.B6rter_.28gem.C3.A4.C3.9F_ISO_3864-2_.28analog_ANSI_Z535.29.29"></span>Signalwörter (gemäß ISO 3864-2 (analog ANSI Z535))</h2></div>
<p>Die Signalwörter geben Rückschluss auf die Schwere der Gefährdung:
</p><p><b>Personenschäden:</b>
</p>
<ul><li><b>GEFAHR (DANGER)</b> bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Wenn sie nicht gemieden wird, sind Tod oder schwerste Verletzungen die Folge.</li>
<li><b>WARNUNG (WARNING)</b> bezeichnet eine möglicherweise drohende Gefahr. Wenn sie nicht gemieden wird, können Tod oder schwerste Verletzungen die Folge sein.</li>
<li><b>VORSICHT (CAUTION)</b> bezeichnet eine möglicherweise drohende Gefahr. Wenn sie nicht gemieden wird, können leichte oder geringfügige Verletzungen die Folge sein.</li></ul>
<p><b>Produkt-/Maschinen-/Anlagenschäden:</b>
</p>
<ul><li><b>HINWEIS (NOTE)</b> bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie nicht gemieden wird, kann die Anlage oder etwas in ihrer Umgebung beschädigt werden.</li></ul>
<p>Die Signalwörter, welche gemäß <a href="Global_harmonisiertes_System_zur_Einstufung_und_Kennzeichnung_von_Chemikalien" title="Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien">GHS</a> benutzt werden müssen, und die Signalwörter, die in Anleitungen und Produktsicherheitslabeln gemäß <a href="EN_82079-1" class="mw-redirect" title="EN 82079-1">EN 82079-1</a> benutzt werden müssen, sind unterschiedlich.
</p><p>Auch die Kennzeichnung von <a href="Gefahrstoff" title="Gefahrstoff">Gefahrstoffen</a> nach dem <a href="Global_harmonisiertes_System_zur_Einstufung_und_Kennzeichnung_von_Chemikalien" title="Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien">globalen System GHS</a><sup id="cite_ref-1272/2008_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-1272/2008-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> fordert das Anbringen eines Signalworts<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auf dem Kennzeichnungsetikett je nach Gefahrenkategorie: <i>Achtung</i> (engl. <i>warning</i>, Abkürzung <i>Achtg.</i>) oder <i><a href="Gefahr#Signalwort_Gefahr" title="Gefahr">Gefahr</a></i> (<i>danger</i>, Abk. <i>Gef.</i>, alle ohne Ausrufezeichen).<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hierbei steht ‚Achtung‘ für die „weniger schwerwiegenden“ Gefahrenkategorien.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><i>Halt</i> und <i>Stopp</i> legen insbesondere nahe, nicht näherzutreten oder weiterzugehen. Im Verkehr sind sie im <a href="Stoppschild" title="Stoppschild">Stoppschild</a> normativ („Halt“ ist in der EU veraltet), als Lichtsignal entspricht <i><a href="Rot" title="Rot">Rot</a></i> in der <a href="Lichtzeichenanlage" class="mw-redirect" title="Lichtzeichenanlage">Lichtzeichenanlage</a> (Ampel) als <i><a href="Verbot" title="Verbot">Verbot</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Programmierung">Programmierung</h2></div>
<p>Warnungen werden in vielen Programmiersprachen beim Kompilieren vom Compiler ausgegeben, wenn ein Quellcode erfolgreich kompiliert werden kann, aber das Programm möglicherweise nicht das ausführt, was der Autor beabsichtigt. Anlässe für Warnungen können je nach Compilereinstellung und Programmiersprache stark schwanken. Ein häufiger Anlass sind implizite Typumwandlungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Produktwarnung">Produktwarnung</h2></div>

<p>Der Hersteller eines Produkts ist laut <a href="Produkthaftungsgesetz_(Deutschland)" title="Produkthaftungsgesetz (Deutschland)">Produkthaftungsgesetz</a> dazu verpflichtet, vor einer <a href="Gef%C3%A4hrdung" title="Gefährdung">Gefährdung</a>, die von seinem Produkt ausgeht, zu warnen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Um Gefährdungen in der Technik zu minimieren, wird zur <a href="Risikominderung" class="mw-redirect" title="Risikominderung">Risikominderung</a> eine <a href="Risikobewertung" title="Risikobewertung">Risikobewertung</a> erstellt. Die ermittelten Risiken und Gefährdungen werden nach dem STOP-Prinzip<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> beseitigt. Gefährdungen, welche nicht beseitigt werden können, werden in Anleitungen und/oder <a href="Produktsicherheitslabel" title="Produktsicherheitslabel">Produktsicherheitslabeln</a> genannt. Dazu wird ein dem Grad der Gefährdung entsprechender <a href="Sicherheitshinweis" title="Sicherheitshinweis">Sicherheitshinweis</a> oder <a href="Warnhinweis" title="Warnhinweis">Warnhinweis</a> in der Anleitung erstellt oder als Produktsicherheitslabel auf dem Produkt angebracht.
</p><p>Wer eine Gefahrenquelle eröffnet, hat den Eintritt eines Schadens bei Dritten abzuwenden (<a href="Verkehrssicherungspflicht" title="Verkehrssicherungspflicht">Verkehrssicherungspflichten</a> des Herstellers). Eine Gefahr kann entweder durch das Außer-Verkehr-Ziehen des Produkts gebannt oder der Schadenseintritt kann durch eine Warnung vor einem (bestimmten) Gebrauch des Produkts eigenverantwortlich gestaltet werden. Im Bereich technischer Geräte, Lebens- und Genussmittel sind die Verkehrssicherungspflichten oftmals durch Gesetz genau bestimmt (z.&nbsp;B. Tabakerzeugnisverordnung).<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei Finanzprodukten spielen <a href="Warnung_(Spieltheorie)#Warnung_vor_Swapgeschäften" title="Warnung (Spieltheorie)">spieltheoretische Warnungen</a> eine Rolle.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Politik">Politik</h2></div>
<p><i>Warnung</i> und <i>Entwarnung</i> sind eine offizielle Staatsaufgabe im Rahmen des <a href="Bev%C3%B6lkerungsschutz" title="Bevölkerungsschutz">Bevölkerungs-</a> und <a href="Katastrophenschutz" title="Katastrophenschutz">Katastrophenschutzes</a>. Je nach politischer Lage sprechen Außenministerien <a href="Reisewarnung" title="Reisewarnung">Reisewarnungen</a> aus. Dies sind offizielle Empfehlungen, Reisen in ein bestimmtes Land oder ein bestimmtes Gebiet nicht zu unternehmen oder abzubrechen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hoheitliche_Warnung">Hoheitliche Warnung</h2></div>
<p>Umstritten ist die juristische Bewertung sog. <i>hoheitlicher Warnungen</i>, die etwa dem Schutz elementarer Rechtsgüter der Bevölkerung wie Leben, Gesundheit, Eigentum oder aber der <a href="Rechtsordnung" title="Rechtsordnung">Rechtsordnung</a> als solcher dienen können, sich jedoch zugleich in concreto für den Einzelnen als Beeinträchtigungen bei Handlungen darstellen, für die der Schutzbereich eines Grundrechts eröffnet ist. Da Warnungen kein Ge- oder Verbot enthalten (sie also keinen imperativen Charakter haben), unterfallen sie nicht dem klassischen Begriff eines <a href="Eingriff_(Grundrechte)" title="Eingriff (Grundrechte)">Grundrechtseingriffs</a>. Insbesondere die <a href="Berufsfreiheit" title="Berufsfreiheit">Berufsfreiheit</a> aus <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html">Art.&nbsp;12</a></span> <a href="Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland" title="Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland">GG</a> oder die durch <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html">Art.&nbsp;14</a></span> GG gewährleistete <a href="Eigentum_(Deutschland)#Schutzbereich" title="Eigentum (Deutschland)">Eigentumsgarantie</a> sind betroffen. Staatliche Warnungen verstehen sich als Maßnahmen der <a href="Gefahrenabwehr" title="Gefahrenabwehr">Gefahrenabwehr</a> in Form von einseitigen, rechtlich unverbindlichen, vonseiten einer <a href="Beh%C3%B6rde" title="Behörde">Behörde</a> erfolgenden Erklärungen, die eine konkludente Aufforderung zu einem bestimmten Verhalten beinhalten, um das Eintreten einer für die Öffentlichkeit bestehenden Gefahr zu vermeiden. Die Frage nach der Rechtmäßigkeit solcher Warnmaßnahmen ist insofern streitig, als hierbei zumeist eine für staatliche Beeinträchtigung von Grundrechten keine gesetzliche Grundlage besteht. Läge ein Eingriff vor, wäre diese also eine rechtswidrige Verletzung des einschlägigen Grundrechts. Die prinzipiell erforderliche gesetzliche <a href="Erm%C3%A4chtigungsgrundlage" class="mw-redirect" title="Ermächtigungsgrundlage">Ermächtigungsgrundlage</a> fehlte. Dennoch hat das <a href="Bundesverwaltungsgericht_(Deutschland)" title="Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)">Bundesverwaltungsgericht</a><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die hoheitliche Warnung grundsätzlich als rechtmäßig anerkannt. Die Rechtmäßigkeit staatlichen Informationshandelns setze keine eigene Ermächtigungsgrundlage voraus, sondern sei, aus allgemeinen Rechtsgrundsätzen hergeleitet, eine Aufgabe der handelnden Stelle und die Einhaltung der Zuständigkeitsgrenzen. Außerdem sind die Anforderungen an die Richtigkeit und Sachlichkeit der Information zu beachten, und die staatliche Informationstätigkeit darf in ihrer Zielsetzung und in ihren Wirkungen kein Ersatz für eine staatliche Maßnahme sein, die als Grundrechtseingriff zu qualifizieren wäre.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Entwickelt hat diese Rechtsprechung das <a href="Bundesverfassungsgericht" title="Bundesverfassungsgericht">Bundesverfassungsgericht</a> vor allem in den sehr umstrittenen<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Entscheidungen „Glycol“<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und „Osho“.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An die für die Bejahung der Rechtmäßigkeit einer Information wichtige Zuständigkeit der sie verbreitenden öffentlichen Stelle legt es einen ziemlich leicht einzuhaltenden Maßstab an. So soll der Bund auch für Warnungen vor einer Sekte zuständig sein, obwohl die Kompetenzvorschriften des Grundgesetzes ihrem Wortlaut nach dazu wenig hergeben.
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Bundesregierung ist auf Grund ihrer Aufgabe der <a href="Staatsleitung" title="Staatsleitung">Staatsleitung</a> überall dort zur Informationsarbeit berechtigt, wo ihr eine gesamtstaatliche Verantwortung zukommt, die mit Hilfe von Informationen wahrgenommen werden kann.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Soziologie">Soziologie</h2></div>
<p>In der <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologie</a> befasst sich besonders die <a href="Katastrophensoziologie" title="Katastrophensoziologie">Katastrophensoziologie</a> mit dem Warnwesen.
</p><p>Sie untersucht u.&nbsp;a. die Folgen dessen, dass eine „Warnung“ Merkmale einer <a href="Selbsterf%C3%BCllende_Prophezeiung" title="Selbsterfüllende Prophezeiung">selbstzerstörerischen Prognose</a> (<i>self-destroying prophecy</i>) trägt. Kann der Schaden infolge der Warnung verhindert werden, erscheint die diesbezügliche Warnung in der gesellschaftlichen Wahrnehmung rückwirkend als „übertrieben“ oder „unzutreffend“ (Mehr darüber ermittelt die mehrwertige <a href="Gotthard_G%C3%BCnther" title="Gotthard Günther">Güntherlogik</a>). Das kann dazu führen, dass Rezipienten die nächste derartige Warnung (oder Warnungen allgemein)
unterschätzen ('zu leicht nehmen') oder ignorieren und deshalb nur halbherzig bzw. zu spät reagieren (sog. Abstumpfungseffekt).
Z.&nbsp;B. ignorierten die Bewohner von New Orleans 2005 Warnungen (rechtzeitige Evakuierungsaufforderungen) vor dem Hurricane <a href="New_Orleans#Hurrikan_Katrina_2005" title="New Orleans">Katrina</a> u.&nbsp;a. deshalb, weil andere Wirbelstürmen zuvor nicht so stark gewesen waren, wie prognostiziert und in den Warnungen beschrieben.
</p><p>Eine Abstumpfung kann auch eintreten, wenn unterlassene Warnungen auf dem Prozess- oder Verwaltungswege so nachhaltig geahndet worden sind, dass die zur Warnung verpflichtete Organisation die Warnschwelle (zu sehr) senkt oder wenn wichtige Warnungshinweise unter unwichtigeren verschwinden (etwa bei umfänglichen <a href="Packungsbeilage" title="Packungsbeilage">Beipackzetteln</a> zu Medikamenten).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beispiele_für_Warnhinweise"><span id="Beispiele_f.C3.BCr_Warnhinweise"></span>Beispiele für Warnhinweise</h2></div>
<ul><li>allgemein <a href="Warnschild" title="Warnschild">Warnschilder</a></li>
<li><a href="Warnzeichen" title="Warnzeichen">Warnzeichen</a> nach <a href="DIN_EN_ISO_7010" class="mw-redirect" title="DIN EN ISO 7010">DIN EN ISO 7010</a> (DIN 4844-2 veraltet)</li>
<li><a href="Warndreieck" title="Warndreieck">Warndreieck</a> im Straßenverkehr</li>
<li>einen Hinweis auf die <a href="Altersfreigabe" title="Altersfreigabe">Altersfreigabe</a> nur für Erwachsene (Warnung vor <a href="Jugendgef%C3%A4hrdung" class="mw-redirect" title="Jugendgefährdung">Jugendgefährdung</a>)</li>
<li><i><a href="Parental_Advisory" title="Parental Advisory">Parental Advisory</a></i>, Hinweis auf anstößige Musiktexte (Warnung vor moralischer Korrumpierung für die Eltern)</li>
<li>auf <a href="Zigarettenpackung" title="Zigarettenpackung">Zigarettenpackungen</a> der Hinweis auf die möglichen Gesundheitsgefahren (<a href="Furchtappell" title="Furchtappell">Furchtappell</a>)</li>
<li>die verbale Androhung von <a href="Zwangsmittel" title="Zwangsmittel">Zwangsmitteln</a> durch die Polizei</li>
<li>die <a href="Spoilerwarnung" class="mw-redirect" title="Spoilerwarnung">Spoilerwarnung</a> (Warnung vor dem Verraten von Handlungsaspekten, die auf Überraschung beruhen)</li>
<li>die <a href="Triggerwarnung" title="Triggerwarnung">Triggerwarnung</a> für psychisch labile Menschen in Selbsthilfeforen</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Sicherheitshinweis" title="Sicherheitshinweis">Sicherheitshinweis</a>, <a href="Warnsystem" title="Warnsystem">Warnsystem</a>, <a href="Warnamt" title="Warnamt">Warnamt</a></li>
<li><a href="Furchtappell" title="Furchtappell">Furchtappell</a>, <a href="Gaswarnanlage" title="Gaswarnanlage">Gaswarnanlage</a></li>
<li><a href="Ermahnung" title="Ermahnung">Ermahnung</a>, <a href="Bedrohung" title="Bedrohung">Bedrohung</a></li>
<li><a href="Kassandraruf" class="mw-redirect" title="Kassandraruf">Kassandraruf</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Warnsoziologische_Literatur">Warnsoziologische Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Lars_Clausen" title="Lars Clausen">Lars Clausen</a>, <a href="Wolf_R._Dombrowsky" title="Wolf R. Dombrowsky">Wolf R. Dombrowsky</a>: <i>Warnpraxis und Warnlogik.</i> In: <i>Zeitschrift für Soziologie</i>, 1984, Jg. 13, H. 4, S. 293–307</li>
<li><a href="Elke_M._Geenen" title="Elke M. Geenen">Elke M. Geenen</a>: <i>Warnung der Bevölkerung.</i> In: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (Hrsg.): <i>Gefahren und Warnung</i>, „Schriften der Schutzkommission“, Bd. 1, Bonn 2009, S. 59–102, <span class="falsche-isbn">ISBN (im Impressum) 978-3-939347-11-9</span>, korrekte ISBN (Buchrücken) 978-3-939347-11-8.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Warning_signs?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Warnschilder und -signale</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Warnung" class="extiw external" title="wikt:Warnung">Wiktionary: Warnung</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Rotkehlchen#Rufe_und_Kommunikation" title="Rotkehlchen">Rotkehlchen - Rufe und Kommunikation</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Jens-Uwe Heuer-James, Roland Schmeling, Matthias Schulz: <i>Leitfaden Sicherheits- und Warnhinweise.</i> tekom, Stuttgart 2014</span>
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<li id="cite_note-1272/2008-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1272/2008_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Verordnung (EG) Nr. 1272/2008</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=uriserv:OJ.L_.2008.353.01.0001.01.DEU">pdf</a> (PDF)<span class="editoronly" style="display:none;"></span>, <a href="EUR-Lex" title="EUR-Lex">EUR-Lex</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Art.&nbsp;20 <i>Signalwörter</i> EG&nbsp;1272/2008 (pdf, S.&nbsp;16)</span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Anhang&nbsp;VI 1.1.2.2. <i>Kennzeichnungscodes</i> EG&nbsp;1272/2008 (pdf, S.&nbsp;333)</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/prodhaftg/index.html">Produkthaftungsgesetz</a></span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://etf.bgetem.de/htdocs/r30/vc_shop/bilder/firma53/d_014_a09-2016.pdf">Gefährdungsbeurteilung S. 11</a></span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.buzer.de/gesetz/12025/index.htm">Tabakerzeugnisverordnung</a> buzer.de</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">BVerwGE 82, 76.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jurion.de/Urteile/BVerwG/2015-02-19/1-C-1314">Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 19. Februar - 1 C 13.14 - "Lost Art", Rn. 17</a>, ablehnend: <a href="Peter_Raue" title="Peter Raue">Raue</a>: <a href="Multimedia_und_Recht" class="mw-redirect" title="Multimedia und Recht">Multimedia und Recht</a> 2015, 5; Kümper, Boas: Anmerkung zu BVerwG, Urteil vom 19. Februar 2015, 1 C 13.14; JZ <a href="Juristenzeitung" title="Juristenzeitung">Juristenzeitung</a> 2015, 1160; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.disputeresolutiongermany.com/2016/01/art-law-update-on-the-lost-art-database-decision-of-the-federal-administrative-court/#more-5029">Peter Bert: Art Law: Update on the Lost Art Database Decision of the Federal Administrative Court auf Blog www.disputeresolutiongermany.com</a>; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.handelsblatt.com/panorama/kultur-kunstmarkt/lost-art-grundsaetzliche-fragen-an-die-datenbank/11415748.html">Lucas Elmenhorst: LOST ART. Grundsätzliche Fragen an die Datenbank in www.handelsblatt.com vom 24. Februar 2015</a>; Zustimmung bei Bischof und Kahmann in <a href="Kunst_und_Recht" title="Kunst und Recht">Kunst und Recht</a> 2015, 14 (<a href="https://doi.org/10.15542/KUR/2015/1/6" class="extiw external" title="doi:10.15542/KUR/2015/1/6">doi:10.15542/KUR/2015/1/6</a>) und 17 (<a href="https://doi.org/10.15542/KUR/2015/1/7" class="extiw external" title="doi:10.15542/KUR/2015/1/7">doi:10.15542/KUR/2015/1/7</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">siehe nur <a href="Wolfgang_Kahl_(Jurist)" title="Wolfgang Kahl (Jurist)">Kahl</a> Der Staat 43, 167 und <a href="Dietrich_Murswiek" title="Dietrich Murswiek">Murswiek</a>: Der Staat 45, 474, <a href="Friedrich_Schoch" title="Friedrich Schoch">Schoch</a> NVwZ 2011, 193.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20151123054031/https://www.jurion.de/Urteile/BVerfG/2002-06-26/1-BvR-558_91">BVerfG, Beschluss vom 26. Juni 2002 - 1 BvR 558/91</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.jurion.de%2FUrteile%2FBVerfG%2F2002-06-26%2F1-BvR-558_91">Originals</a></span> vom 23. November 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.jurion.de/Urteile/BVerfG/2002-06-26/1-BvR-558_91">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jurion.de/Urteile/BVerfG/2002-06-26/1-BvR-558_91">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.jurion.de</span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jurion.de/Urteile/BVerfG/2002-06-26/1-BvR-670_91?q=BVerfG+1+BvR+670%2F91&amp;sort=1">BVerfG, Beschluss vom 26. Juni 2002 - 1 BvR 670/91</a>.</span>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4226136-3">4226136-3</a></span> </div>
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